WPA2-Verschlüsselung gehackt: Was tun?

Solange kein Update durchgeführt wurde, kein Online-Banking und kein Online-Shopping vornehmen

 

Aktuelle Meldungen, dass die WPA2-Verschlüsselung gehackt worden ist, lassen uns gerade keine Ruhe. Zu Recht: WPA2 ist der aktuelle Verschlüsselungs-Standard, der in den allermeisten, um nicht zu sagen, in allen WLAN-Routern konfiguriert ist.

Diese Sicherheitslücke ist ein echtes, ein flächendeckendes Problem. Jeder – und wirklich jeder –, der einen WLAN-Router in seiner Wohnung oder seinem Unternehmen hat, ist betroffen.

Was ist zu tun?

Als erstes prüfen Sie bitte, von welchem Hersteller Ihr Router ist. Meistens erhalten Privathaushalte den Router von ihrem Provider. Den Vertrag haben Sie mit dem Provider abgeschlossen. Das heißt, dieser stellt sicher, dass Ihr Modell gewartet wird; er stellt auch die notwendigen Updates zur Verfügung. Prüfen Sie deshalb Ihren Vertrag und schauen Sie nach, ob Sie ein Leih- oder ein gekauftes Gerät haben.

Prüfung der WLAN Einstellungen

Jeder Router ist über ein Web-Interface – eine Webseite – zu erreichen. Dafür geben Sie in der URL in Ihrem Browser die IP-Adresse des Konfigurations-Menüs ein. Das Zugangspasswort haben Sie von Ihrem Provider erhalten. Nun können Sie im Menü prüfen, wann das letzte Update erfolgt ist. Weiter sollten Sie prüfen, ob ihr Gerät automatisiert mit Updates versorgt wird. Als Mindesteinstellung sollten Sie den Haken bei „Information über Updates erhalten“ setzen.

Den Provider in die Pflicht nehmen

Aktuell gibt es eine Liste der Geräte/Hersteller, die schon Updates für die Sicherheitslücke geliefert haben. Die Liste finden Sie hier:

Liste der Router und Hersteller Support (Heise)

Sollte Ihr Modell nicht dabei sein, wenden Sie sich bitte an Ihren Provider. Fragen Sie dort nach, bis wann Sie mit einem Update rechnen können. Auf jeden Fall hartnäckig bleiben!

Bitte unbedingt beachten!

 Solange Sie nicht sicher sein können, dass Ihr Gerät das Update eingepflegt hat, sollten Sie kein Online-Banking oder Online-Shopping über Ihr WLAN durchführen!

Wenn es Sie interessiert wie der Angriff technisch funktioniert, bei Heise Online ist das ganz gut erklärt.

KRACK – So funktioniert der Angriff auf WPA2

 

 

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