IT-Sicherheit für Manager – Teil 3

Aktuell begegnen in meinen Projekten und bei Vorträgen immer mehr Manager, die beim Thema IT-Sicherheit erstmal zurückhaltend sind. Für Sie ist das eher so ein „noch-was-oben-drauf“ Thema. Jeder bestätigt die Notwendigkeit, dass hier was zu tun ist. Selbst wenn die Dinge im Unternehmen schon sehr gut organisiert sind, so sind sich die Manager bewusst, dass sie die Wirksamkeit ihrer Prozesse regelmässig prüfen müssen..

gut gefüllter Terminkalender

Und dann werfen Sie einen Blick in ihren Terminkalender und sehen keine Zeit und Möglichkeit sich mit dem Thema zu beschäftigen. Gefühlt, kommt das Thema noch zusätzlich auf einen schon vollen Schreibtisch. Neben Digitalisierung, Automatisierung der Prozesse, new Work und innovativer Produktentwicklungen – auch noch IT-Sicherheit !! Ja wann denn? Und sie sehen den nächsten Berg an Themen auf sich zukommen, um die sie sich kümmern müssen. Und oft sind die Teams schon so ausgelastet, dass keine Zeit mehr bleibt. Weitere Themen müssen geschoben oder die Prioritäten verändert werden.

Schreibtisch – overload..

und wo fang ich an? Diese Frage beschäftigt die Kolleg*innen. Und Mein Tipp: Bei dem was da ist. Bei den vorhandenen Prozessen, Dokumentationen und visuellen Darstellungen. Meistens ist mehr da als die Kolleg*innen denken. Das ist eine gute Grundlage und ein guter Startpunkt. Manchmal kommt uns eine veränderte Gesetzes Vorgabe entgegen – so wie derzeit mit der DGSVO-EU. Im Zuge der Prüfung, ob die neuen Anforderungen im Unternehmen gut umgesetzt werden können, müssen die IT-Systeme mit betrachtet werden. Eine gute Gelegenheit zu prüfen welchen Level das IT-Sicherheits Niveau erreicht hat. Dann können sie die Chance nutzen und die eine oder andere Verbesserungsmaßnahme mit umzusetzen.

Zeit freischaufeln

Der wichtigste Punkt ist, dass sie sich tatsächlich die Zeit dafür freimachen. Und das ist gar nicht so einfach – ich weiss das aus eigener Erfahrung. Dennoch ist das wichtig, dass gerade Manager das lernen. Es wird immer wichtiger, dass wir als Manager/Leader immer wieder „am System“ arbeiten. Das bedeutet sich raus zu bewegen aus den täglichen todos und dem abarbeiten. Das ist auch wichtig und wie sind richtig gut darin. Aber dieses „raustreten“ aus dem System ist wichtig für die Weiterentwicklung des Systems.

Die Axt schärfen

Wenn ein Förster einen Baum fällt braucht er das richtige, gepflegte Werkzeug, um diesen Job solide und sicher erledigen zu können. Dasselbe gilt für Manager. Dieses „am System arbeiten“ ermöglicht uns zu prüfen, ob wir noch die richtigen Werkzeuge für unsere Aufgaben einsetzen. Und ob diese Tools so zur Verfügung stehen, dass wir sie effizient nutzen können. Das nenne ich die Axt schärfen. Wenn wir das vergessen, dann verlieren die Tools an Wirkungskraft. Vergleichbar mit einer stumpfen Axt.

Planen Sie also Zeit ein in der sie am System arbeiten und gehen sie mal raus aus dem Arbeitsalltag und ihren täglichen Aufgaben. Sie werden sehen – das bringt sie voran. Viel Freude dabei! Wenn Sie dazu Unterstützung brauchen – melden sie sich gerne. Ich habe einige Tools und Vorgehensweisen im Portfolio, mit denen Sie rasch vorankommen.

 

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