PANDA – < Software und Tech > Kongress in Stuttgart

Am 20. Juli 2019 trafen sich in Stuttgart ca. 70 Frauen zum Thema Leadership in < Software und Tech >. Diese Events werden seit einigen Jahren vom PANDA Frauen und Leadership Netzwerk veranstaltet. Isabel Hoyer und Ihre Kolleg*innen setzen sich für 50% Frauen in Führung ein. Damit dies gelingen kann, schaffen sie ein Umfeld indem Frauen sich austauschen und vernetzen können.

Teilnehmen kann wer sich bewirbt. Dazu erfolgt im Vorfeld die Beantwortung eines Fragebogen’s und die Darstellung der eigenen Kompetenzen. Ein großer Teil der Veranstaltung ist meist ein sogenannter „Contest“. In diesem Fall ging es um < Software und Tech >  Lösungen. Dabei arbeiten in einer Gruppe ca. 10 Frauen konkret an einem Thema zusammen. Die Zeit ist begrenzt und das Ergebnis wird anschließend in der großen Runde „gepitcht“, also präsentiert. Eine Jury bewertet die Ergebnisse. Und die Frauen bewerten sich gegenseitig und geben sich Feedback zur Führungskompetenz. So wird das eben erlebte Verhalten direkt mit einer Kompetenz in Verbindung gebracht. 

Warum Frauen und Leadership – PANDA Netzwerk?

Warum nennt sich die Organisation PANDA? Die Antwort findet sich auf der Webseite der PANDA’s: 

PANDA | The Woman Leadership Network

Dort ist in der Mission folgendes zu lesen (Zitat):

50% FRAUEN IN FÜHRUNG

„Und warum heißen wir PANDA?

Es gibt eine Parallele zwischen Pandas und Führungsfrauen in Deutschland: Sie sind selten. Nun könnte man einwenden, Frauen in Führungsetagen seien zumindest nicht vom Aussterben bedroht. Das ist zwar erfreulich, genügt uns aber nicht. Wir wollen mehr von dieser Spezies!“

Das ist die Zielsetzung. Ich fand diese Veranstaltung sehr lebendig. Vor allem gehen die Veranstaltenden weg von dem Einerlei der sonstigen Kongresse. Wichtig ist die Interaktion der Frauen und die Themen Zentrierung. In diesem Fall waren das < Software und Tech > Themen. Ich war sehr positiv beeindruckt, wieviele gut qualifizierte, junge Frauen in den Technikberufen arbeiten. Aller Statistiken zum Trotz (die Tendenz ist derzeit immer weniger Frauen in den Technik Themen) gibt es Frauen, die Technik cool finden und die mit gestalten wollen.

to be continued..

Mitgestalten heisst für Sie aber eben auch 50% – nicht 30%, nicht 40% sondern 50% – die Hälfte. Die Idee im Bezug auf Technik ist, dass Technik die ausschliesslich von Männern programmiert und gebaut wird, eben auch nur dieses männliche Mindset darstellt. Und der Gedanke, dass wir einen Küchen Roboter zuhause im Einsatz haben, der uns die Spülmaschine einräumt, brachte manche Frau zum schmunzeln. Alles was die Roboter aktuell lernen basiert auf Templates – also eine Art Schablone. Auch hier gilt – wenn das ausschliesslich männlich geprägt Schablonen sind, wird die Welt etwas einseitig. Und das wäre doch schade – oder?

 

Photocredits:  Sid Balachandran via unsplash

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